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Alte Schule | Kindergarten

Schon 1541 werden in der Kirchenordnung des Mühlhäuser Kreises die Pfarrer aufgefordert, christlichen Unterricht zu halten. Diese Unterweisung der Kinder fand häufig im Anschluss an den Gottesdienst statt, jedoch wurde hier der Pfarrer bald durch seinen Kirchner abgelöst, der später ganz das Amt der Kinderlehre übernahm. Der erste erwähnte Kirchner in Höngeda war 1564 Jacob Stör, „der in der Kirche gesungen und auf Bitte des Pfarrers schreiben und rechnen gelehrt.“ In Höngeda wird im ältesten Kirchenbuch von 1623-1635 Johann Schaffenicht als „Ludministrator“ (Schulmeister) genannt. Die wenigen Kinder des Ortes wurden wohl in dem ehem. Wohnhaus der Fam. Besser unterrichtet, (abgerissen 1979 wegen Straßenverbreiterung im Kreuzungsbereich B 247 Richtung Bollstedt). Später war die Schule in der „Trift“ (jetzt  Wohnhaus Fam. Böttcher) bis 1835 das Schulgebäude in der Hintergasse (heute Wohnhaus Fam. Mehler) erbaut wurde. Als Kantor Kneuse 1906 die Schulstelle übernahm, musste er 94 Kinder in einem Schulraum unterrichten. Diesen Zustand kritisierte zu Recht auch der damalige Schulrat und forderte dringend den Bau einer neuen Schule. Im Frühjahr 1911 konnte in der Hintergasse (heute Wohnhaus Fam. Musch) mit dem Bau begonnen werden. Es gab darin zwei  Unterrichtsräume, ein kleines Lehrmittelzimmer und ein Bodenraum. Im Juli 1912 konnte die Schule bezogen werden. 

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