





Gasthof zum Schwarzen Ross
Aus dem Jahr 1798 ist eine Verkaufsanzeige aus dem „Mühlhäuser Wochenblatt“ überliefert. Der Gastwirt Caspar Adam Janson bietet den Gasthof nebst Scheune, 6 Viehställen und Nebenhaus zum Verkauf an. Über die Vorbesitzer und die Erbauung des Gasthofes ist bisher nichts bekannt. Weitere Besitzer waren 1838 Louis Bischoff und 1875 Wilhelm Schröter, der durch einen Erweiterungsbau neue Gästezimmer anlegte. 1900 wird der Gasthof von der Witwe Charlotte Eisenhardt und ihrem Schwiegersohn betrieben. Am 12. März 1914 brach in einem Hintergebäude Feuer aus, das auch auf benachbarte Gebäude übergriff. Es entstand ein großer Sachschaden an Wohnhäusern, Stallungen und Scheunen. Menschenleben waren nicht zu beklagen, allerdings kamen einige Kühe, Schweine und Federvieh ums Leben. Das Gasthaus und die Nachbarhäuser wurden in der heutigen Form völlig neu aufgebaut. 1924/25 wird Albert Schuchardt als Gastwirt genannt. Seit dieser Zeit befindet sich das „Schwarze Ross“ im Besitz seiner Familie. Es wurde bis nach dem 2. Weltkrieg als Gasthof betrieben. Auf dem Saal fanden Aufführungen des Höngedaer Bauerntheaters statt. Das Untergeschoß wurde von 1960 bis 1970 als Zusatzverkaufsstelle durch den Konsum benutzt.
Bilder zum Gasthof zum Schwarzen Ross





